FAQ - Häufig gestellte Fragen
Die mir am häufigsten gestellten Fragen im Rahmen der Beratungstätigkeit habe ich hier gesammelt. Die Fragen sind einerseits unter Bezug auf Expertenmeinungen oder Fachliteratur beantwortet sowie vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen.
Die jeweiligen Antworten sollen als Anregungen, die vertieft werden müssen, und keinesfalls als Patentrezepte verstanden werden.
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Was können Sie im Rahmen der Konfliktberatung für mich tun, wenn ich in einem Konflikt stecke?
-
In der Einzelberatung kann ich auf die Besonderheiten Ihres Einzelfalls eingehen. Zunächst nehme ich mir Zeit fürs Zuhören. Die Frage :"Wer hat schuld, ist unwichtig im Gegensatz zu der Frage, wie Sie Ihre konkrete Konfliktsituation am besten lösen oder zumindest bewältigen können.
Ich bemühe mich, weniger Ratschläge zu geben, was denn in dieser oder jener Situation zu tun wäre, sondern erarbeite gemeinsam mit Ihnen Strategien, was Sie innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen tun können und wollen. In der Regel ist es hilfreicher Fragen zu stellen, als Antworten parat zu haben.
Die verschiedene Hilfsmöglichkeiten und Lösungsalternativen werden mit ihren möglichen Konsequenzen besprochen.
Aufgabe der Beratung ist es auch, Ratsuchende bei der Wahl kompetenter Hilfsangebote zu unterstützen. In diesem Fall steht ein ausreichendes Netzwerk interner und externer Einrichtungen zur Verfügung.
Nach erfolgter Beratung entscheiden Sie selbst, was Sie in weiterer Folge tun wollen.
Kategorie: Ansprechpartner -
Was ist überhaupt ein Konflikt? Woran erkenne ich, dass ich etwas unternehmen muss?
-
Im Berufsleben können immer wieder unterschiedliche Interessen, Meinungen, Bedürfnisse und Arbeitsweisen zwischen Individuen, Teams und Organisationseinheiten aufeinander treffen. Unterschiede bergen natürlich ein gewisses Konfliktpotential.
Nicht alles, was uns Schwierigkeiten bereitet, ist schon ein Konflikt. Erst, wenn etwa eine existierende Spannung von uns Besitz ergreift, erst wenn sie droht, uns nicht mehr loszulassen und die Gedanken nur mehr um sie zu kreisen beginnen, erst dann würde ich von einem Konflikt sprechen. Erst dann wird es meiner Meinung nach gefährlich und man sollte etwas tun.
Von vorschnellem Handeln kann aus der Erfahrung allerdings nur abgeraten werden. Konflikte erfassen den ganzen Menschen. Wer aber weiß, was mit ihm geschieht, kann verhindern, zum Opfer des Konflikts zu werden.
Kategorie: Konflikte -
Was kann ich tun, wenn ein Konflikt eskaliert? Wie kann ich durch mein Verhalten verhindern, dass der Konflikt weiter eskaliert?
-
Selbst dann, wenn man die Macht hätte, ist es fast immer auch im eigenen Interesse klüger, die Eskalation zu vermeiden.
Fünf Grundsätze sollten die Basis für eine vernünftige Herangehensweise an Konflikte bilden:
1.) Man sollte strategisch denken. Im Konflikt möchte man natürlich gerne gewinnen, aber es gibt eine Zeit danach. Man will oder muß schließlich noch weiterhin mit dem Konfliktbeteiligten auskommen.
2.) Man sollte möglichst keine Gefühle verletzen.
3.) Man sollte auf Empfindlichkeiten verzichten. Je weniger man die Frechheiten des Gegenüber beachtet, desto besser ist es fast immer.
4.) Man sollte den eigenen Standpunkt klar vertreten. Klarheit sollte vor falschverstandener Harmonie gehen.
5.) Man sollte Einigung vor Sieg und Niederlage anstreben. Alles andere zieht meistens Folgekonflikte nach sich.
Kategorie: Beratung -
Wie verhalte ich mich als Führungskraft im Konfliktfall?
-
Im wesentlichen gelten natürlich auch die fünf oben genannten Grundsätze. Eine Führungskraft sollte auf folgendes besonders achten:
1.) Sie müssen Ihre Gefühle im Griff behalten und souverän auch dann handlungsfähig bleiben, wenn Ihnen eigentlich der Sinn nach emotionalen Reaktionen steht.
2.) Sie müssen bei Konflikten mit Ihren MitarbeiterInnen oder zwischen Ihren MitarbeiterInnen möglichst ausgleichend wirken und dafür sorgen, dass ein Konflikt nicht auf Dauer das Klima vergiftet und die erfolgreiche Weiterarbeit gefährdet.
Verkürzt gesagt, gilt es handlungsfähig zu bleiben, die Probleme aktiv anzupacken, da Konflikte sich ausweiten, wenn sie verschleppt werden.Weiters sollte gerade eine Führungskraft strategisch denken und agieren.
Kategorie: Beratung -
Was kann ich als Führungskraft tun, um Konflikte zu vermeiden?
-
Konflikte sind dort wo gearbeitet wird, praktisch unvermeidbar. Das Auftreten bestimmter Konflikte kann aber selbstverständlich verhindert werden.
Häufig kann man dadurch vorbeugen, dass man:
- mögliche Konfliktquellen oder Stresssituationen rechtzeitig erkennt und ihnen vorbeugend begegnet,
- die "Friedensbereitschaft" der Mitarbeiter fördert. Dabei kann es sich um den Abbau von Vorurteilen handeln, um Schaffung von Mitgestaltungsmöglichkeiten, um das Vorleben eines positiven Verhaltens im zwischenmenschlichen Umgang etc.,
- bestimmte Personen konsequent voneinander trennt oder an klar abgegrenzten Aufgaben arbeiten lässt. Menschen, die sich instinktiv nicht mögen, kann man nicht zu Harmonie zwingen, indem man sie ständig zusammenführt,
- rechtzeitig Spielregeln für die Zusammenarbeit entwickelt, die Kompetenzen klärt oder eindeutige Prioritäten festlegt.
Kategorie: Konflikte -
Wenn ich einen Konflikt anspreche, besteht nicht die Gefahr das alles nur noch schlimmer wird?
-
Werden Konflikte nicht rechtzeitig erkannt und angesprochen, eskalieren sie nahezu immer. Außerdem sollte jeder Konflikt auch zum Anlaß genommen werden, um daraus für die Zukunft etwas zu lernen. Wenig hilfreich ist die Frage :"Wer hat die Schuld". Wichtiger wäre die Frage:" Wie können wir verhindern, dass dieser Konflikt so oder so ähnlich noch einmal ausbricht".
Wer an einem guten Betriebsklima interessiert ist, sollte Konflikte also ansprechen, sich aber sehr gut überlegen, wem gegenüber und in welcher Form er oder sie dies tut. Üblicherweise wird der/die unmittelbare Dienstvorgesetzte die zuständige Ansprechperson sein, an die man sich, an die man sich in möglichst sachlicher Form wendet.
Wer sich in einem konkreten Fall darüber beraten lassen will, wie eine heikle Konfliktsituation lösungsorientiert angesprochen werden kann, dem steht die Konfliktberatungsstelle gern zur Verfügung.
Kategorie: Beratung -
Ist es möglich, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten, etwa nach 16 Uhr, noch einen Beratungstermin bei der Konfliktberatung zu bekommen?
-
Wenn es gewünscht wird, ist es selbstverständlich möglich auch solche Termine zu vereinbaren. Wichtig ist, das Beratungsgespräch ohne Zeitdruck führen zu können.
Kategorie: Ansprechpartner -
Wie kann ich mich auf ein konfliktträchtiges Gespräch vorbereiten?
-
Als Hilfestellung können folgende Fragen dienen:
- Was sind die eigentlichen Streitpunkte? Die eigenen und die der Gegenseite?
- Was ist für einen selbst der wichtigste Streitpunkt? Welcher der der Gegenseite?
- Wie sind die eigenen Erfahrungen in der Konfliktbearbeitung mit der Gegenseite? Positiv oder negativ? Was lernt man selbst daraus?
- Was will die Gegenseite genau? Welche vertrauensbildenden Maßnahmen können ergriffen werden?
- Gibt es alternative Lösungsmöglichkeiten, damit beide Seiten profitieren? Kann man den Konflikt schrittweise lösen?
- Welche Formen der Konfliktbereinigung sind möglich? Vier-Augen-Gespräch, moderiertes Gespräch oder Vermittlung oder Begleitung durch Dritte?
- Welche Sicherheiten werden benötigt, um Zugeständnisse machen zu können?
Kategorie: Beratung - Was sind die eigentlichen Streitpunkte? Die eigenen und die der Gegenseite?
-
Wie kann ich anderen im Konfliktfall helfen?
-
Menschen, die in einem Konfliktfall um Hilfe gebeten werden, fühlen sich meist aufgefordert, für einen der beiden Gegner Partei zu ergreifen. Wer wirklich helfen will, sollte genau das nicht tun. Menschliche Anteilnahme ja, einseitige Parteinahme nein. Klärend wirkt in jedem Fall geduldiges Zuhören und bewertungsfreies Nachfragen.
Versuchen Sie, die Gefühle und im Konflikt frustrierten Grundbedürfnisse der Hilfesuchenden zu beschreiben. Fragen Sie nach, ob ihre Vermutungen zutreffen. Erst wenn man Sie ausdrücklich darum bittet, geben Sie einen Rat.
Raten Sie im Zweifelsfall der betroffenen Person, sich je nach Situation an einen der zuständigen Konfliktansprechpartner der Universität zu wenden.Kategorie: Beratung -
Wer steht im Konfliktfall als Ansprechpartner zur Verfügung?
-
An der Universität Wien existieren folgende Stellen, die in Konfliktsituationen unterschiedliche Hilfestellungen bieten:
- Betriebsrat für das allgemeine Universitätspersonal
- Betriebsrat für das wissenschaftliche Universitätspersonal
- Beratungsstelle Sexuelle Belästigung und Mobbing
- Behindertenvertrauensperson
- Arbeitskreis für Gleichbehandlung
- Personaladministration
- Personalentwicklung
- Schiedskommission
- Konfliktberatungsstelle
Die verschiedenen Stellen sind mit den entsprechenden Links auf ihre Homepages finden Sie hier.
Kategorie: Ansprechpartner
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Was können Sie im Rahmen der Konfliktberatung für mich tun, wenn ich in einem Konflikt stecke?
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In der Einzelberatung kann ich auf die Besonderheiten Ihres Einzelfalls eingehen. Zunächst nehme ich mir Zeit fürs Zuhören. Die Frage :"Wer hat schuld, ist unwichtig im Gegensatz zu der Frage, wie Sie Ihre konkrete Konfliktsituation am besten lösen oder zumindest bewältigen können.
Ich bemühe mich, weniger Ratschläge zu geben, was denn in dieser oder jener Situation zu tun wäre, sondern erarbeite gemeinsam mit Ihnen Strategien, was Sie innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen tun können und wollen. In der Regel ist es hilfreicher Fragen zu stellen, als Antworten parat zu haben.
Die verschiedene Hilfsmöglichkeiten und Lösungsalternativen werden mit ihren möglichen Konsequenzen besprochen.
Aufgabe der Beratung ist es auch, Ratsuchende bei der Wahl kompetenter Hilfsangebote zu unterstützen. In diesem Fall steht ein ausreichendes Netzwerk interner und externer Einrichtungen zur Verfügung.
Nach erfolgter Beratung entscheiden Sie selbst, was Sie in weiterer Folge tun wollen.
Kategorie: Ansprechpartner -
Was ist überhaupt ein Konflikt? Woran erkenne ich, dass ich etwas unternehmen muss?
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Im Berufsleben können immer wieder unterschiedliche Interessen, Meinungen, Bedürfnisse und Arbeitsweisen zwischen Individuen, Teams und Organisationseinheiten aufeinander treffen. Unterschiede bergen natürlich ein gewisses Konfliktpotential.
Nicht alles, was uns Schwierigkeiten bereitet, ist schon ein Konflikt. Erst, wenn etwa eine existierende Spannung von uns Besitz ergreift, erst wenn sie droht, uns nicht mehr loszulassen und die Gedanken nur mehr um sie zu kreisen beginnen, erst dann würde ich von einem Konflikt sprechen. Erst dann wird es meiner Meinung nach gefährlich und man sollte etwas tun.
Von vorschnellem Handeln kann aus der Erfahrung allerdings nur abgeraten werden. Konflikte erfassen den ganzen Menschen. Wer aber weiß, was mit ihm geschieht, kann verhindern, zum Opfer des Konflikts zu werden.
Kategorie: Konflikte -
Was kann ich tun, wenn ein Konflikt eskaliert? Wie kann ich durch mein Verhalten verhindern, dass der Konflikt weiter eskaliert?
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Selbst dann, wenn man die Macht hätte, ist es fast immer auch im eigenen Interesse klüger, die Eskalation zu vermeiden.
Fünf Grundsätze sollten die Basis für eine vernünftige Herangehensweise an Konflikte bilden:
1.) Man sollte strategisch denken. Im Konflikt möchte man natürlich gerne gewinnen, aber es gibt eine Zeit danach. Man will oder muß schließlich noch weiterhin mit dem Konfliktbeteiligten auskommen.
2.) Man sollte möglichst keine Gefühle verletzen.
3.) Man sollte auf Empfindlichkeiten verzichten. Je weniger man die Frechheiten des Gegenüber beachtet, desto besser ist es fast immer.
4.) Man sollte den eigenen Standpunkt klar vertreten. Klarheit sollte vor falschverstandener Harmonie gehen.
5.) Man sollte Einigung vor Sieg und Niederlage anstreben. Alles andere zieht meistens Folgekonflikte nach sich.
Kategorie: Beratung -
Wie verhalte ich mich als Führungskraft im Konfliktfall?
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Im wesentlichen gelten natürlich auch die fünf oben genannten Grundsätze. Eine Führungskraft sollte auf folgendes besonders achten:
1.) Sie müssen Ihre Gefühle im Griff behalten und souverän auch dann handlungsfähig bleiben, wenn Ihnen eigentlich der Sinn nach emotionalen Reaktionen steht.
2.) Sie müssen bei Konflikten mit Ihren MitarbeiterInnen oder zwischen Ihren MitarbeiterInnen möglichst ausgleichend wirken und dafür sorgen, dass ein Konflikt nicht auf Dauer das Klima vergiftet und die erfolgreiche Weiterarbeit gefährdet.
Verkürzt gesagt, gilt es handlungsfähig zu bleiben, die Probleme aktiv anzupacken, da Konflikte sich ausweiten, wenn sie verschleppt werden.Weiters sollte gerade eine Führungskraft strategisch denken und agieren.
Kategorie: Beratung -
Was kann ich als Führungskraft tun, um Konflikte zu vermeiden?
-
Konflikte sind dort wo gearbeitet wird, praktisch unvermeidbar. Das Auftreten bestimmter Konflikte kann aber selbstverständlich verhindert werden.
Häufig kann man dadurch vorbeugen, dass man:
- mögliche Konfliktquellen oder Stresssituationen rechtzeitig erkennt und ihnen vorbeugend begegnet,
- die "Friedensbereitschaft" der Mitarbeiter fördert. Dabei kann es sich um den Abbau von Vorurteilen handeln, um Schaffung von Mitgestaltungsmöglichkeiten, um das Vorleben eines positiven Verhaltens im zwischenmenschlichen Umgang etc.,
- bestimmte Personen konsequent voneinander trennt oder an klar abgegrenzten Aufgaben arbeiten lässt. Menschen, die sich instinktiv nicht mögen, kann man nicht zu Harmonie zwingen, indem man sie ständig zusammenführt,
- rechtzeitig Spielregeln für die Zusammenarbeit entwickelt, die Kompetenzen klärt oder eindeutige Prioritäten festlegt.
Kategorie: Konflikte -
Wenn ich einen Konflikt anspreche, besteht nicht die Gefahr das alles nur noch schlimmer wird?
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Werden Konflikte nicht rechtzeitig erkannt und angesprochen, eskalieren sie nahezu immer. Außerdem sollte jeder Konflikt auch zum Anlaß genommen werden, um daraus für die Zukunft etwas zu lernen. Wenig hilfreich ist die Frage :"Wer hat die Schuld". Wichtiger wäre die Frage:" Wie können wir verhindern, dass dieser Konflikt so oder so ähnlich noch einmal ausbricht".
Wer an einem guten Betriebsklima interessiert ist, sollte Konflikte also ansprechen, sich aber sehr gut überlegen, wem gegenüber und in welcher Form er oder sie dies tut. Üblicherweise wird der/die unmittelbare Dienstvorgesetzte die zuständige Ansprechperson sein, an die man sich, an die man sich in möglichst sachlicher Form wendet.
Wer sich in einem konkreten Fall darüber beraten lassen will, wie eine heikle Konfliktsituation lösungsorientiert angesprochen werden kann, dem steht die Konfliktberatungsstelle gern zur Verfügung.
Kategorie: Beratung -
Ist es möglich, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten, etwa nach 16 Uhr, noch einen Beratungstermin bei der Konfliktberatung zu bekommen?
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Wenn es gewünscht wird, ist es selbstverständlich möglich auch solche Termine zu vereinbaren. Wichtig ist, das Beratungsgespräch ohne Zeitdruck führen zu können.
Kategorie: Ansprechpartner -
Wie kann ich mich auf ein konfliktträchtiges Gespräch vorbereiten?
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Als Hilfestellung können folgende Fragen dienen:
- Was sind die eigentlichen Streitpunkte? Die eigenen und die der Gegenseite?
- Was ist für einen selbst der wichtigste Streitpunkt? Welcher der der Gegenseite?
- Wie sind die eigenen Erfahrungen in der Konfliktbearbeitung mit der Gegenseite? Positiv oder negativ? Was lernt man selbst daraus?
- Was will die Gegenseite genau? Welche vertrauensbildenden Maßnahmen können ergriffen werden?
- Gibt es alternative Lösungsmöglichkeiten, damit beide Seiten profitieren? Kann man den Konflikt schrittweise lösen?
- Welche Formen der Konfliktbereinigung sind möglich? Vier-Augen-Gespräch, moderiertes Gespräch oder Vermittlung oder Begleitung durch Dritte?
- Welche Sicherheiten werden benötigt, um Zugeständnisse machen zu können?
Kategorie: Beratung - Was sind die eigentlichen Streitpunkte? Die eigenen und die der Gegenseite?
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Wie kann ich anderen im Konfliktfall helfen?
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Menschen, die in einem Konfliktfall um Hilfe gebeten werden, fühlen sich meist aufgefordert, für einen der beiden Gegner Partei zu ergreifen. Wer wirklich helfen will, sollte genau das nicht tun. Menschliche Anteilnahme ja, einseitige Parteinahme nein. Klärend wirkt in jedem Fall geduldiges Zuhören und bewertungsfreies Nachfragen.
Versuchen Sie, die Gefühle und im Konflikt frustrierten Grundbedürfnisse der Hilfesuchenden zu beschreiben. Fragen Sie nach, ob ihre Vermutungen zutreffen. Erst wenn man Sie ausdrücklich darum bittet, geben Sie einen Rat.
Raten Sie im Zweifelsfall der betroffenen Person, sich je nach Situation an einen der zuständigen Konfliktansprechpartner der Universität zu wenden.Kategorie: Beratung -
Wer steht im Konfliktfall als Ansprechpartner zur Verfügung?
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An der Universität Wien existieren folgende Stellen, die in Konfliktsituationen unterschiedliche Hilfestellungen bieten:
- Betriebsrat für das allgemeine Universitätspersonal
- Betriebsrat für das wissenschaftliche Universitätspersonal
- Beratungsstelle Sexuelle Belästigung und Mobbing
- Behindertenvertrauensperson
- Arbeitskreis für Gleichbehandlung
- Personaladministration
- Personalentwicklung
- Schiedskommission
- Konfliktberatungsstelle
Die verschiedenen Stellen sind mit den entsprechenden Links auf ihre Homepages finden Sie hier.
Kategorie: Ansprechpartner
Alle anzeigen / Alle verbergen
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Was können Sie im Rahmen der Konfliktberatung für mich tun, wenn ich in einem Konflikt stecke?
-
In der Einzelberatung kann ich auf die Besonderheiten Ihres Einzelfalls eingehen. Zunächst nehme ich mir Zeit fürs Zuhören. Die Frage :"Wer hat schuld, ist unwichtig im Gegensatz zu der Frage, wie Sie Ihre konkrete Konfliktsituation am besten lösen oder zumindest bewältigen können.
Ich bemühe mich, weniger Ratschläge zu geben, was denn in dieser oder jener Situation zu tun wäre, sondern erarbeite gemeinsam mit Ihnen Strategien, was Sie innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen tun können und wollen. In der Regel ist es hilfreicher Fragen zu stellen, als Antworten parat zu haben.
Die verschiedene Hilfsmöglichkeiten und Lösungsalternativen werden mit ihren möglichen Konsequenzen besprochen.
Aufgabe der Beratung ist es auch, Ratsuchende bei der Wahl kompetenter Hilfsangebote zu unterstützen. In diesem Fall steht ein ausreichendes Netzwerk interner und externer Einrichtungen zur Verfügung.
Nach erfolgter Beratung entscheiden Sie selbst, was Sie in weiterer Folge tun wollen.
Kategorie: Ansprechpartner -
Was ist überhaupt ein Konflikt? Woran erkenne ich, dass ich etwas unternehmen muss?
-
Im Berufsleben können immer wieder unterschiedliche Interessen, Meinungen, Bedürfnisse und Arbeitsweisen zwischen Individuen, Teams und Organisationseinheiten aufeinander treffen. Unterschiede bergen natürlich ein gewisses Konfliktpotential.
Nicht alles, was uns Schwierigkeiten bereitet, ist schon ein Konflikt. Erst, wenn etwa eine existierende Spannung von uns Besitz ergreift, erst wenn sie droht, uns nicht mehr loszulassen und die Gedanken nur mehr um sie zu kreisen beginnen, erst dann würde ich von einem Konflikt sprechen. Erst dann wird es meiner Meinung nach gefährlich und man sollte etwas tun.
Von vorschnellem Handeln kann aus der Erfahrung allerdings nur abgeraten werden. Konflikte erfassen den ganzen Menschen. Wer aber weiß, was mit ihm geschieht, kann verhindern, zum Opfer des Konflikts zu werden.
Kategorie: Konflikte -
Was kann ich tun, wenn ein Konflikt eskaliert? Wie kann ich durch mein Verhalten verhindern, dass der Konflikt weiter eskaliert?
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Selbst dann, wenn man die Macht hätte, ist es fast immer auch im eigenen Interesse klüger, die Eskalation zu vermeiden.
Fünf Grundsätze sollten die Basis für eine vernünftige Herangehensweise an Konflikte bilden:
1.) Man sollte strategisch denken. Im Konflikt möchte man natürlich gerne gewinnen, aber es gibt eine Zeit danach. Man will oder muß schließlich noch weiterhin mit dem Konfliktbeteiligten auskommen.
2.) Man sollte möglichst keine Gefühle verletzen.
3.) Man sollte auf Empfindlichkeiten verzichten. Je weniger man die Frechheiten des Gegenüber beachtet, desto besser ist es fast immer.
4.) Man sollte den eigenen Standpunkt klar vertreten. Klarheit sollte vor falschverstandener Harmonie gehen.
5.) Man sollte Einigung vor Sieg und Niederlage anstreben. Alles andere zieht meistens Folgekonflikte nach sich.
Kategorie: Beratung -
Wie verhalte ich mich als Führungskraft im Konfliktfall?
-
Im wesentlichen gelten natürlich auch die fünf oben genannten Grundsätze. Eine Führungskraft sollte auf folgendes besonders achten:
1.) Sie müssen Ihre Gefühle im Griff behalten und souverän auch dann handlungsfähig bleiben, wenn Ihnen eigentlich der Sinn nach emotionalen Reaktionen steht.
2.) Sie müssen bei Konflikten mit Ihren MitarbeiterInnen oder zwischen Ihren MitarbeiterInnen möglichst ausgleichend wirken und dafür sorgen, dass ein Konflikt nicht auf Dauer das Klima vergiftet und die erfolgreiche Weiterarbeit gefährdet.
Verkürzt gesagt, gilt es handlungsfähig zu bleiben, die Probleme aktiv anzupacken, da Konflikte sich ausweiten, wenn sie verschleppt werden.Weiters sollte gerade eine Führungskraft strategisch denken und agieren.
Kategorie: Beratung -
Was kann ich als Führungskraft tun, um Konflikte zu vermeiden?
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Konflikte sind dort wo gearbeitet wird, praktisch unvermeidbar. Das Auftreten bestimmter Konflikte kann aber selbstverständlich verhindert werden.
Häufig kann man dadurch vorbeugen, dass man:
- mögliche Konfliktquellen oder Stresssituationen rechtzeitig erkennt und ihnen vorbeugend begegnet,
- die "Friedensbereitschaft" der Mitarbeiter fördert. Dabei kann es sich um den Abbau von Vorurteilen handeln, um Schaffung von Mitgestaltungsmöglichkeiten, um das Vorleben eines positiven Verhaltens im zwischenmenschlichen Umgang etc.,
- bestimmte Personen konsequent voneinander trennt oder an klar abgegrenzten Aufgaben arbeiten lässt. Menschen, die sich instinktiv nicht mögen, kann man nicht zu Harmonie zwingen, indem man sie ständig zusammenführt,
- rechtzeitig Spielregeln für die Zusammenarbeit entwickelt, die Kompetenzen klärt oder eindeutige Prioritäten festlegt.
Kategorie: Konflikte -
Wenn ich einen Konflikt anspreche, besteht nicht die Gefahr das alles nur noch schlimmer wird?
-
Werden Konflikte nicht rechtzeitig erkannt und angesprochen, eskalieren sie nahezu immer. Außerdem sollte jeder Konflikt auch zum Anlaß genommen werden, um daraus für die Zukunft etwas zu lernen. Wenig hilfreich ist die Frage :"Wer hat die Schuld". Wichtiger wäre die Frage:" Wie können wir verhindern, dass dieser Konflikt so oder so ähnlich noch einmal ausbricht".
Wer an einem guten Betriebsklima interessiert ist, sollte Konflikte also ansprechen, sich aber sehr gut überlegen, wem gegenüber und in welcher Form er oder sie dies tut. Üblicherweise wird der/die unmittelbare Dienstvorgesetzte die zuständige Ansprechperson sein, an die man sich, an die man sich in möglichst sachlicher Form wendet.
Wer sich in einem konkreten Fall darüber beraten lassen will, wie eine heikle Konfliktsituation lösungsorientiert angesprochen werden kann, dem steht die Konfliktberatungsstelle gern zur Verfügung.
Kategorie: Beratung -
Ist es möglich, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten, etwa nach 16 Uhr, noch einen Beratungstermin bei der Konfliktberatung zu bekommen?
-
Wenn es gewünscht wird, ist es selbstverständlich möglich auch solche Termine zu vereinbaren. Wichtig ist, das Beratungsgespräch ohne Zeitdruck führen zu können.
Kategorie: Ansprechpartner -
Wie kann ich mich auf ein konfliktträchtiges Gespräch vorbereiten?
-
Als Hilfestellung können folgende Fragen dienen:
- Was sind die eigentlichen Streitpunkte? Die eigenen und die der Gegenseite?
- Was ist für einen selbst der wichtigste Streitpunkt? Welcher der der Gegenseite?
- Wie sind die eigenen Erfahrungen in der Konfliktbearbeitung mit der Gegenseite? Positiv oder negativ? Was lernt man selbst daraus?
- Was will die Gegenseite genau? Welche vertrauensbildenden Maßnahmen können ergriffen werden?
- Gibt es alternative Lösungsmöglichkeiten, damit beide Seiten profitieren? Kann man den Konflikt schrittweise lösen?
- Welche Formen der Konfliktbereinigung sind möglich? Vier-Augen-Gespräch, moderiertes Gespräch oder Vermittlung oder Begleitung durch Dritte?
- Welche Sicherheiten werden benötigt, um Zugeständnisse machen zu können?
Kategorie: Beratung - Was sind die eigentlichen Streitpunkte? Die eigenen und die der Gegenseite?
-
Wie kann ich anderen im Konfliktfall helfen?
-
Menschen, die in einem Konfliktfall um Hilfe gebeten werden, fühlen sich meist aufgefordert, für einen der beiden Gegner Partei zu ergreifen. Wer wirklich helfen will, sollte genau das nicht tun. Menschliche Anteilnahme ja, einseitige Parteinahme nein. Klärend wirkt in jedem Fall geduldiges Zuhören und bewertungsfreies Nachfragen.
Versuchen Sie, die Gefühle und im Konflikt frustrierten Grundbedürfnisse der Hilfesuchenden zu beschreiben. Fragen Sie nach, ob ihre Vermutungen zutreffen. Erst wenn man Sie ausdrücklich darum bittet, geben Sie einen Rat.
Raten Sie im Zweifelsfall der betroffenen Person, sich je nach Situation an einen der zuständigen Konfliktansprechpartner der Universität zu wenden.Kategorie: Beratung -
Wer steht im Konfliktfall als Ansprechpartner zur Verfügung?
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An der Universität Wien existieren folgende Stellen, die in Konfliktsituationen unterschiedliche Hilfestellungen bieten:
- Betriebsrat für das allgemeine Universitätspersonal
- Betriebsrat für das wissenschaftliche Universitätspersonal
- Beratungsstelle Sexuelle Belästigung und Mobbing
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